Diagnose

Elektrosensibel …. oder elektrosensitiv?

Eine zunehmende Anzahl vom Mitmenschen klagen über gesundheitliche Beeinträchtigungen, die im Zusammenhang mit neuen Techniken, insbesondere im Kommunikationsbereich gesehen werden. Diese Klientel betrachtet sich als sensibel gegenüber elektromagnetischen Feldern, wobei jedoch nur bei ca. 20 % ein mit der Exposition plausibles Krankheitsbild nachweisbar und vor Allem gutachterlich belastbar ist. Bei dem weitaus größeren Anteil dieser empfindlichen Personen sind andere Ursachen der (oder die) Auslöser der empfundenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Um eine Hilfe anbieten zu können muss eine Trennung erfolgen zwischen

Elektrosensibilität und Elektrosensitivität.

Elektrosensibilität: subjektive Beschreibung einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, die ursächlich nicht belastbar ist hinsichtlich einer Feldexposition. Konkret: das Krankheitsgeschehen in Verbindung mit einer elektromagnetischen Belastung ist nicht immer plausibel oder reproduzierbar und somit gutachterlich nicht bewertbar.

Dagegen ist der Nachweis einer Elektrosensitivität statistisch belastbar: hier wird die Reaktion des Vegetativums auf Feldexposition mit wissenschaftlich fundierten Testverfahren gemessen. Eine Empfindlichkeit kann bei Expositionen weit unterhalb der Grenzwerte nach 26. BImSchV gerichtstauglich dokumentiert werden.

Diese hier genannte Unterscheidung ist insofern notwendig, als eine Elektrosensitivität durchaus als Erkrankung bewertet werden kann. Insbesondere bei möglichen arbeitsrechtlichen Verfahren ist hier eine endeutige Diagnose absolut notwendig.  Zudem zeigt die Praxis, dass es dann durchaus Erfolg versprechende Therapiemöglichkeiten gibt.

Die von uns durchgeführte Diagnose bedient sich klinisch etablierter Standardverfahren zur Testung des Vegetativums, die in der Gesamtheit wegen des erheblichen Zeitaufwands üblicherweise nicht eingesetzt werden.

Was und wie wird getestet?

Information zur Testung, Preise

Information zur Testung-engl.

 

„Burn-out“

Zunehmender beruflicher Stress in Verbindung mit Umweltbelastungen führt zu dem Krankheitsbild, welches unter „burn-out“ mittlerweile von Krankenversicherungen als eine Erkrankung gesehen wird. Auch hier handelt es sich  um ein multikausales Geschehen mit vielen „Auslösungs-Variablen“. Der mit diesem Problem konfrontierte Diagnostiker ist nicht selten hilflos bei der Anamnese, was für den Betroffenen durchweg dazu führt, zu weiteren Fachärzten vermittelt zu werden. Die dann recht häufig letzte Station ist der Psychiater, dessen Therapiemöglichkeiten oft nicht den erwünschten Erfolg haben und für den Betroffenen als „Einbahnstraße“ gesehen werden. Vor allem, wenn eine Problemlösung über Seditativa (Beruhigungsmittel) versucht wird.

Grundsätzlich ist  –wie bei der Elektrosensitvität- das Vegetativum mit seiner bioregulatorischen Aktivität eingeschränkt. Aus diesen Erfahrungen heraus wird ein entsprechend erweitertes Testverfahren eingesetzt, um auch hier den psychogenen Einfluss einer subjektiv geprägten Beschreibung der gesundheitlichen Beeinträchtigung auszuschließen.

Eine eindeutige Diagnose ist insbesondere bei arbeitsrechtlichen Verfahren unerlässlich.

Hinweis für vorangegangene Besuche dieser Seite: per 1.2.16 wurde das Testprogramm geändert

Information zur Testung-burnout