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1. HOCHFREQUENZ-SPEKTRUMANALYSE
Notwendig, wenn es z.B. um Mobilfunk, funkgesteuerte
Netzwerke oder DECT-Schnurlostelefone geht. Messmethode:
Spektrumanalyse, einziges bei gerichtlichen Gutachten
anerkanntes Verfahren
2. NIEDERFREQUENTES MAGNETFELD (16
- 2.000 Hz)
Überall dort, wo Stromverbraucher geschaltet
sind und in deren Nähe man sich über längere
Zeit aufhält. Feldquellen sind nicht immer sichtbar
(Kabel unter dem Fußboden oder in der Wand).
Zwei Messmethoden sind üblich:
Spotmessung mit isotroper Magnetfeldsonde
Darstellung der aktuellen magnetischen Flussdichte
durch Stromverbraucher, aber auch bei vagabundierenden
Strömen
(s. unten).
Messung mit Datenlogger
Immer dann, wenn ein zeitliches Profil dargestellt
werden soll, um z.B. den Unter-schied Tag/Nacht zu
erkennen.
Vagabundierende
Ströme
Diese haben ihre Ursache in einem fehlerhaften Potenzialausgleich
und treten häufig bei älteren Elektroinstallationen
auf. Es kommt hier durchaus zu erheblichen Magnetfeldern
in Wasser- und Gasleitungen aber auch im Stahlbeton.
> Prüfung des Potenzialausgleichs
> vorschriftsmäßige Beschaltung der
Steckdosen und Elektrogeräte
3. NIEDERFREQUENTES ELEKTRISCHES FELD
Elektrische Feldmessung
Die korrekte Messung elektrischer Felder ist nicht
unproblematisch. Das einzig richtige Verfahren ist
die potenzialfreie isotrope (richtungsunabhängig)
Feldmessung. Diese beschreibt die gesamte räumliche
Verteilung der elektrischen Feldstärke (V/m)
und ist für die Untersuchung des Schlaf- oder
Arbeitsplatzes empfehlenswert.
Eingekoppelte Körperspannung
Zur Übersicht der Feldsituation ist die eingekoppelte
Körperspannung ein gutes Hilfsmittel: hier wird
die über Influenz messbare elektrische Potenzialdifferenz
gegenüber einem Erdpunkt mittels eines hochohmigen
Messgerätes dargestellt.
Wichtig: Der Messwert (V) sagt nichts
über die Feldstärke (V/m) aus.
4. RADIOAKTIVITÄT
Die Messung erfolgt hier über einen
Datenlogger.
Die
Innenraumbelastung durch RADON stellt ein gesundheitliches
Risiko dar. Laut Mitteilung des Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
(BMU) wird bei Langzeitexposition von einer erhöhten
Lungenkrebsrate ausgegangen. Im Rahmen einer Vorsorge
sollte in den besonders belasteten Gebieten eine orientierende
Messung erfolgen. Weitere Informationen hierzu über
www.bfs.de und www.bmu.de
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